Angst und Furcht überwinden

Angst und Furcht – von „guten“ und „schlechten“ Ängsten

Das Gefühl der Angst ist im Leben eines Menschen ganz normal, manchmal sogar lebensnotwendig. Unnatürliche Ängste können jedoch die Lebensqualität mindern. Eine Lebensberatung für Betroffene hilft.

Angst – Normal?

Angst ist ein ständiger Begleiter unseres Lebens. Angst bewahrt uns in gefährlichen Lebenssituationen. Angst kann sogar Leben retten.

  • Ängste vor einer konkreten Erkrankungen
  • Furcht vor Verlust eines geliebten Menschen
  • Verlust der sozialen Sicherung
  • Prüfungsängste

Sobald Ängste jedoch unseren Tagesablauf bestimmen, sprechen wir von  Angststörungen. Übermäßige  Angst hat zahlreiche Gesichter. Wer unter ihr leidet, braucht dringend fachkundige Hilfe. Jede Angsterkrankung ist jedoch mithilfe eines guten Psychotherapeuten überwindbar. Die Seelsorge und Lebensberatung spielt eine aufbauende und begleitende Rolle.

Erscheinungsformen der Angst

Angst und Furcht überwinden

Die Ursachen der Angst bzw. einer starken Furcht sind vielfältig. Traumatische Ereignisse in der frühen Kindheit manifestieren sich zu Angststörungen. Eine der wichtigsten Angsterkrankungen ist die Soziale Phobie. Wer von ihr betroffen ist, hat extreme Angst vor Menschen. Der Betroffene fühlt sich ständig beobachtet und bewertet. Er hat Angst, zu versagen und meidet daher weitgehend menschliche Kontakte. Die Soziale Phobie führt schließlich zur Isolation.

Viele Menschen leiden unter einer Klaustrophobie. Die Betroffenen werden von Panikattacken überfallen, wenn sie sich in geschlossenen, engen Räumen, beispielsweise in einem Fahrstuhl aufhalten müssen. Ein normales Leben ist auch für Menschen, die unter der Agoraphobie, der sogenannten Platzangst leiden, kaum denkbar. Ihre Angst kann sich ins Unermessliche steigern, wenn sie sich in einer großen Menschenmenge bewegen.

Zu den bekanntesten Phobien gehören beispielsweise auch die Angst vor Spinnen, die Höhenangst, die Flugangst und die unbegründete  Angst vor dem Zahnarzt. Diese Ängste bestimmen zwar nicht das gesamte Leben, können jedoch einen normalen Alltag empfindlich stören.

Angstzustände lassen sich mildern

Es gibt kaum Menschen, die völlig angstfrei leben. Sobald die Ängste jedoch das natürliche Maß übersteigen und den Tagesablauf erheblich stören, sollte ein Psychotherapeut aufgesucht werden. Dieser versucht, durch ein ausführliches Gespräch die Ursachen der Angsterkrankung herauszufinden. Er empfiehlt dann die Therapieform, die die meisten Erfolge verspricht. Bei vielen Phobien wird eine Verhaltenstherapie empfohlen. Der Betroffene wird hier mit dem Objekt der Angst oder mit einer konkreten Situation konfrontiert. Die Seelsorge und Lebensberatung kann dabei eine wichtige begleitende Rolle einnehmen.

Viele Ängste lassen sich durch eine langfristige individualpsychologische Behandlung in den Griff bekommen. Das Gefühl der Minderwertigkeit und der Mangel an Selbstbewusstsein sind oftmals am besten durch einfühlsame Gespräche mit einem Seelsorger therapierbar.

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh 16,8.).

 

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